Kategorien


1. Intermodale Verkehrskonzepte – Remote Mobility Lösungen für verkehrsmittelübergreifende Transport- und Beförderungslösungen


BW Goes Mobile: Dr. Michael Gorriz (Daimler AG) im Interview 

Mobilität ist zunehmend geprägt durch die Nutzung und nicht mehr durch den Besitz  von Automobilen. Daher werden Mobilitätskonzepte, die die spontane und günstige Nutzung von Automobilen ermöglichen, immer beliebter. Eine Kurzzeit-Autovermietung (wie car2go) ist ein erster Schritt in diese Richtung. Zukünftige Mobilitätskonzepte werden noch weitere Transportmöglichkeiten und öffentliche Verkehrsmittel einbeziehen. Die intermodale Routenplanung ermöglicht es dem Kunden eine für ihn passende und angenehme Lösung zu finden. Hauptfokus der zu entwickelnden Anwendung sollte auf der Routing Engine und dem Kundenservice sowie den Abrechnungsmodalitäten liegen. Schnittstellen zu öffentlichen Verkehrsmitteln (inkl. Taxi) sollten berücksichtigt werden. Gesucht werden:

  • eine webbasierte Lösung, die zumindest von iOS, Android und Blackberry OS unterstützt wird.
  • ein Backend mit Schnittstellenhandling und Kundensupport.

2. Remote Desktop Lösungen für Mobile Endgeräte


BW Goes Mobile: Interview mit Niels Mache (Struktur AG)
und Klemens Schrattenbacher (Research In Motion)

Mobile Endgeräte haben zunehmend den Bedarf, sich sehr effizient und bandbreitenschonend mit einer Serverinfrastruktur zu verbinden. Vor allem im Kontext von Cloud Computing ist davon auszugehen, dass sich der Bedarf grafischer Benutzeroberflächen, die im mobilen Endgerät zur Verfügung gestellt werden, stark erhöht. Ein vielversprechender Ansatz im Bereich Open Source Software basiert auf dem Remote Desktop Protocol (RDP). Das FreeRDP-Projekt hat in den letzten Monaten erhebliche Fortschritte gemacht. Ziel ist eine vollständige Implementierung aktueller Features wie z.B. RemoteFX zur verbesserten Darstellung multimedialer Inhalte auf entfernten Benutzeroberflächen. Um eine verbesserte Sicherheit und Skalierbarkeit zu gewährleisten, werden zudem Open Source Lösungen für die Weiterleitung und Lastenverteilung von RDP Traffic gesucht. FreeRDP bietet hier schon einige RDP-Server- und Proxy-Funktionalitäten. Eine der Zielplattformen des Projektes sind moderne mobile Geräte wie z.B. Smartphones und Tablets. Momentan existiert eine Implementierung für Linux Desktops und Android.

Zur Ausschreibung kommt eine Implementierung auf Basis von FreeRDP, die sowohl den Einsatz dieser Software auf zusätzliche Client-Plattformen ermöglicht, indem es:

  • eine Portierung auf die RIM Plattform Playbook realisiert wird und / oder
  • eine Portierung des FreeRDP-Clients auf Basis von JavaScript, WebSocket und HTML5, welche in WebSocket- und HTML5-fähigen Browsern laufen soll, ohne dass lokale Software installiert werden muss

und darüber hinaus wesentliche Sicherheits- und / oder Skalierbarkeitsverbesserungen durch die Verwirklichung eines oder mehrerer der unten genannten Ziele umgesetzt werden:

  • Vollständige Proxy Funktion
  • Skalierbarkeits- und Performanceeinschränkungen im Proxy sollen identifiziert und behoben werden.
  • Unterstützung des kompletten Funktionsumfangs neuster RDP-Clients, wie des in Microsoft Windows mitgelieferten RDP-Clients bei der Weiterleitung von RDP Traffic durch den Proxy. Eine wichtige Funktion ist die virtuelle Kanalunterstützung für Sound oder Dateiweiterleitung sowie für weitergehende Funktionen.
  • Hinzufügen von Funktionen um Sitzungen weiterzuleiten (sollte mit nativen Microsoft Clients getestet werden).

3. Mobiler Dateiaustausch


BW Goes Mobile: Interview mit Thilo Wolter (petaera)

Der mobile Austausch von Daten in einer Umgebung, bei welcher das Netz nicht permanent zur Verfügung steht, ist ein Kernbestandteil zukünftiger mobiler Szenarien. Konkret werden Daten modifiziert und können dann mit einer dedizierten Benutzergruppe geteilt werden. Hierfür gibt es bereits einige proprietäre Lösungen sowie eine Open Source Lösung. Konkret sollen Clienten Architekturen geschaffen bzw. portiert werden, welche derartige Szenarien für heterogene Endsysteme unterstützen.

  • Es soll eine Portierung des Clients auf verschiedene Endgeräte erfolgen.
  • Die Implementierung sollte auf der Basis der jeweiligen Entwicklungsumgebungen (Simulatoren) stattfinden. Die Abnahmetests werden auf realen Geräten erfolgen.

4. Kommunikations- und Kollaborationssoftware


BW Goes Mobile: Interview mit Helmuth Neuberger (Zarafa)

In der Microsoft-basierenden Office-Umgebung (Outlook) ist MAPI der bevorzugte Weg, um auf die Inhalte eines Exchange Servers zuzugreifen. Seit Exchange 2007 hat Microsoft darüber hinaus die Exchange Web Services ( EWS ) vorgestellt. Diese ermöglichen es modernen serviceorientierten Architekturen effizienter zu kommunizieren.

Um aufzuzeigen wie verschiedene Systeme über solche Services kommunizieren können, soll eine der folgenden Aufgaben erfüllt werden:

  • Konzeption und Implementierung einer generischen Gateway-Architektur zur Bereitstellung von EWS kompatiblen Services auf der Basis eines Enterprise Service Bus (ESB) (bspw. Mule, Talend). Die Implementierung sollte in Java als Plugin erfolgen.
  • Herstellung von Interoperabilität mit SAP NetWeaver Gateway unter Nutzung des OData-Protokolls
  • Implementierung eines Backend zu einem ESB für Lotus Notes oder die Zarafa Collaboration Plattform
  • Implementierung eines Backend zu einem ESB für eine Open Source ERP oder Projektmanagement Software

Dabei sind E-Mail-, Kontakte- und Kalender-Objekte zu berücksichtigen. Die Backends sollten als ESB-Plugins realisierbar sein. Ein Testbackend auf der Basis von XML soll die prinzipielle Funktionalität zeigen. Es muss ein schlüssiges Gesamtkonzept vorliegen und exemplarisch der Austausch von Kontaktdaten umgesetzt sein.

5. Open Category – Mobility 3.0

Reichen Sie themenunabhängig innovative Konzepte rund um das Thema Mobilität ein. Bspw. Mobilität im Job, beim Reisen, in der Freizeit, in Verkehrsmitteln etc.